Mürbeteig nach Inge

Ein einfaches Grundrezept – aber bei Inge gelang er immer.
Mürbeteig war in den 1950er Jahren die Basis vieler Kuchen, Torten und Plätzchen. Er galt als zuverlässig, vielseitig und „ehrlich“ – ein Teig, der ohne viel Aufwand etwas Gutes hervorbrachte.
Ob für Obstkuchen, Ausstecher oder Gebäck – dieser Teig bildete die Basis vieler Familienrezepte.

🥣Zutaten nach Rezeptbuch:

  • 3 Eigelb
  • 140 g Zucker
  • ½ Pfund Butter (ca. 250 g)
  • 340 g Mehl
  • 1 Päckchen Vanillezucker

🔥Zubereitung nach Rezeptbuch:

Eigelb und Zucker schaumig rühren, die Butter hinzufügen und zuletzt das Mehl einarbeiten.
Teig kurz kühl ruhen lassen, dann ausrollen.


🥣 Zutaten modern

  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter (kalt, in Stückchen)
  • 80–100 g Zucker (für Plätzchen 100 g, für Kuchenboden 80 g)
  • 1 Ei (M)
  • 1 Prise Salz
  • optional: etwas abgeriebene Zitronenschale oder 1 Päckchen Vanillezucker

(Für eine neutrale, weniger süße Variante: nur 50 g Zucker verwenden.)


🔥 Zubereitung modern

  1. Mehl, Zucker, Salz (und ggf. Zitronenschale/Vanille) mischen.
  2. Kalte Butter in Stückchen dazugeben und zügig verkrümeln (zwischen den Fingern oder mit dem Messer).
  3. Ei zugeben und alles rasch zu einem glatten Teig zusammenfügen. Nicht zu lange kneten – Mürbeteig mag es kurz und kühl.
  4. Teig zur Scheibe drücken, in Folie wickeln und mind. 30 Minuten kaltstellen.
  5. Für einen Kuchenboden: Teig auf wenig Mehl ausrollen, in die gefettete Springform legen, Boden mehrfach einstechen.
    • Blindbacken (für ungefüllte/feuchte Füllungen): Backpapier + Hülsenfrüchte auflegen,
      bei 180 °C (O/U) 10–12 Min., Papier/Früchte entfernen, weitere 8–10 Min. goldhell backen.
    • Für Plätzchen: 3–4 mm dick ausrollen, ausstechen, bei 180 °C 8–10 Min. backen.

Tipp oder Erinnerung

Inges Regel lautete: „Kalt, kurz, gut.“
Wer besonders zarte Plätzchen möchte, ersetzt 1–2 EL Mehl durch Speisestärke.
Bei warmen Händen hilft es, die Schüssel und das Nudelholz kurz zu kühlen.



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