Als ich im vergangenen November meine Webseite online gestellt habe, war das kein lange geplantes Projekt.
Es war eher ein Impuls: der Wunsch nach einem Ort, an dem all die Dinge, die mich beschäftigen, nebeneinander Platz haben dürfen und ich hatte die Domain schon jahrelang, ohne sie zu nutzen.
Rückblickend staune ich selbst ein wenig, wie schnell diese Seite gewachsen ist – und wie viel Zuspruch sie bereits gefunden hat. Das Feedback zeigt sich dabei meist nicht in Kommentaren oder Nachrichten, sondern eher leise: in Aufrufzahlen, in wiederkehrenden Besuchen, darin, dass Texte gelesen und Seiten aufgerufen werden. Webseiten sind oft stille Orte. Und vielleicht passt genau das gut zu dem, was hier entsteht.
Diese Seite ist für mich zu einer Sammlung von Spuren geworden. Kochen, Unterwegssein, Handwerk, Geschichte, Ahnenforschung – all das gehört zu meinem Leben. Und all das darf hier nebeneinander stehen, ohne sich erklären oder rechtfertigen zu müssen.
Für das neue Jahr wünsche ich mir deshalb vor allem eines: Vertiefung.
Viele Bereiche sind bereits angelegt, aber noch längst nicht auserzählt. Unterseiten warten darauf, gefüllt zu werden, Themen dürfen weitergedacht werden – ohne Eile und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
So wird mich die italienische Küche weiter begleiten, verknüpft mit meinen Reisen nach Umbrien und in die Toskana. Rezepte, Orte, Erinnerungen und Eindrücke gehören für mich zusammen – und genau diese Verbindung möchte ich hier nach und nach sichtbar machen.
Auch das Handwerk, etwa das Brettchenweben, wird seinen Platz behalten und weiter wachsen. Manche Dinge brauchen Zeit, Wiederholung und Ruhe – und genau das möchte ich mir dafür nehmen.
Ein besonderes Kapitel wird in diesem Jahr sicher auch der Weg zur Eröffnung der Zeiteninsel sein, die voraussichtlich im Juni ihre Türen öffnet. Der Aufbau, die Vorbereitungen, die vielen kleinen und großen Schritte dahin – all das erlebe ich intensiv. Und ich möchte euch ein Stück weit mitnehmen auf diesem Weg.
Diese Webseite ist kein fertiges Projekt und kein Schaufenster. Sie ist im Werden – so wie ich selbst.
Ich bin gespannt, was sich in diesem Jahr zeigen wird, welche Themen sich verdichten und welche neuen Spuren dazukommen.
Schön, dass ihr mich dabei begleitet.