Im Wintersemester 2000 habe ich zum ersten Mal am VHS-Kurs Cucina Italina mit Heinz Hahn und Nicola Buico bei der VHS Marburg teilgenommen und war fortan infiziert mit dem Virus zur italienischen Küche. Ich habe hier einige Menüs zusammengetragen, die wir an den jeweiligen Abenden gekocht haben.
Diese cremige Lauchsuppe verbindet milden Lauch mit einer feinen Bechamelsauce. Sie ist weich, ausgewogen und wärmend – eine klassische Suppe, die sich gut als erster Gang eines Menüs eignet und durch ihre Schlichtheit überzeugt.
Zutaten (4 Portionen)
3 Stangen Lauch
500 ml Brühe
Butter
Olivenöl
Mehl
500 ml Milch
Salz, Pfeffer
frisch geriebene Muskatnuss
Zubereitung
Den Lauch putzen und den weißen Teil in Scheiben schneiden.
Den Lauch etwa 2 Minuten in heißem Wasser blanchieren, anschließend abgießen.
In einer Pfanne Butter und Olivenöl erhitzen und den Lauch darin kurz andünsten.
Die Brühe hinzufügen und den Lauch etwa 15 Minuten sanft kochen lassen.
Bechamelsauce
In einem Topf Butter schmelzen.
Das Mehl einrühren und kurz anschwitzen.
Nach und nach die Milch unter ständigem Rühren hinzufügen.
Die Sauce zu einer dickflüssigen Creme kochen.
Mit Salz und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.
Fertigstellen
Die Bechamelsauce zum Lauch geben.
Die Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Heiß servieren.
Servieren
Die Zuppa di porri schmeckt besonders gut:
als Primo eines Menüs
mit etwas Brot
schlicht und ohne weitere Einlagen
🪶 Persönliche Notiz
Dieses Rezept habe ich im Jahr 2000 im VHS-Kurs „Cucina Italiana“ kennengelernt. Leider vertrage ich keinen Lauch, aber für euch passt das Rezept bestimmt.
Dieses Püree verbindet Kartoffeln und Karotten zu einer milden, leicht süßlichen Beilage. Gedünstete Zwiebeln geben Tiefe und Wärme. Ein einfaches Gericht, das hervorragend zu Fleisch- und Fischgerichten passt.
Zutaten (4 Portionen)
Kartoffeln
Möhren
Zwiebeln
Milch
Olivenöl
Salz, Pfeffer
(Mengen nach Bedarf – klassisch und unkompliziert)
Zubereitung
Kartoffeln und Möhren schälen und in Stücke schneiden.
Die Möhren in Salzwasser etwas früher aufsetzen, da sie eine längere Garzeit haben.
Kartoffeln hinzufügen und alles weich kochen.
Das Gemüse abgießen und fein stampfen.
Nach und nach Milch unterrühren, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist.
Die Zwiebeln schälen und fein hacken.
In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln darin langsam dünsten, bis sie weich und leicht goldgelb sind.
Die Zwiebeln unter das Püree mischen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Servieren
Das Püree passt besonders gut:
zu geschmortem Fleisch
zu Fischgerichten
als ruhige, wärmende Beilage
🪶 Persönliche Notiz
Dieses Gericht habe ich im Jahr 2000 im VHS-Kurs „Cucina Italiana“ kennengelernt.
Die Agghiotta ist ein traditionelles Gericht aus Süditalien, besonders aus Sizilien. Schwertfisch wird dabei sanft im Ofen gegart und mit einer würzigen Sauce aus Tomaten, Zwiebeln, Oliven, Kapern, Rosinen und Pinienkernen kombiniert. Süße und salzige Aromen halten sich die Waage und machen dieses Gericht zu einem sehr typischen mediterranen Secondo.
Zutaten (4 Portionen)
4 Scheiben Schwertfisch
300 g reife Tomaten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
30 g Rosinen
30 g Pinienkerne
1 EL Kapern
50 g grüne Oliven
Petersilie
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Zubereitung
Die Rosinen in lauwarmem Wasser einweichen, anschließend gut abtropfen lassen.
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.
Die Tomaten klein schneiden.
In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und Zwiebel sowie Knoblauch darin glasig anbraten.
Pinienkerne, Kapern, Oliven, Rosinen und Tomaten hinzufügen.
Die Sauce bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten sanft garen lassen.
Die Schwertfischscheiben salzen und pfeffern.
Eine feuerfeste Form einfetten, den Fisch hineinlegen und die Sauce darüber verteilen.
Mit gehackter Petersilie bestreuen.
Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C etwa 7–8 Minuten garen.
Die Fischscheiben vorsichtig wenden und weitere 7–8 Minuten im Ofen garen.
Heiß servieren.
Servieren
Agghiotta di pescespada passt gut zu:
Brot oder Ciabatta
Reis oder mildem Gemüse
als Secondo eines mediterranen Menüs
🪶 Persönliche Notiz
Dieses Gericht habe ich im Jahr 2000 im VHS-Kurs „Cucina Italiana“ kennengelernt.
Radicchio verleiht diesem Risotto seine typische leichte Bitterkeit und Tiefe. Zusammen mit Weißwein, Brühe und Parmesan entsteht ein cremiges, ausgewogenes Gericht, das einfach zuzubereiten ist und dennoch viel Charakter hat.
Zutaten (4 Portionen)
200 g Radicchio rosso
200 g Risottoreis
1 Glas Weißwein
ca. 1 Liter Fleischbrühe
Parmesan, frisch gerieben
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Zubereitung
Den Radicchio waschen, gut abtrocknen und in Streifen schneiden.
In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und den Radicchio darin kurz anbraten.
Den Reis hinzufügen und einige Minuten unter Rühren mit anschwitzen.
Mit dem Weißwein ablöschen und rühren, bis der Wein fast vollständig verdampft ist.
Nach und nach heiße Fleischbrühe zugießen, dabei regelmäßig rühren.
Das Risotto bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten garen, bis der Reis cremig und bissfest ist.
Zum Schluss reichlich Parmesan unterrühren.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken und sofort servieren.
Servieren
Das Risotto schmeckt besonders gut:
frisch vom Herd
als Primo eines italienischen Menüs
pur oder mit zusätzlichem Parmesan
🪶 Persönliche Notiz
Dieses Risotto erinnert mich an die ruhigen, intensiven Aromen der italienischen Küche. Ich habe dieses Rezept 2000 im VHS-Kurs Cucina Italiana kennengelernt.