Funghi ai tartufi

Pilze mit Trüffel

Frische Pilze, hauchdünn geschnitten und nur mit Zitronensaft, Olivenöl und Salz angemacht, bilden die Bühne für weißen Trüffel. Dieses Antipasto lebt von der Qualität der Zutaten und ihrer Zurückhaltung. Einfach, elegant und sehr aromatisch.


Zutaten (4 Portionen)

  • 300 g frische Pilze
  • weißer Trüffel
  • Zitronensaft
  • Olivenöl
  • Salz

Zubereitung

  1. Die Pilze sorgfältig putzen und in sehr feine Scheiben schneiden.
  2. Zitronensaft, Salz und Olivenöl zu einem Dressing verrühren.
  3. Das Dressing über die Pilzscheiben geben und vorsichtig vermengen.
  4. Die Pilze auf Tellern anrichten.
  5. Den Trüffel in feine Scheiben hobeln und direkt vor dem Servieren auf die Pilze legen.

Servieren

Dieses Gericht schmeckt besonders gut:

  • als Antipasto
  • frisch und gut gekühlt
  • mit etwas Weißbrot oder Ciabatta

🪶 Persönliche Notiz

Dieses Rezept habe ich im Jahr 2000 im VHS-Kurs „Cucina Italiana“ kennengelernt.

Salvia fritta

Frittierte Salbeiblätter

Salvia fritta ist ein einfaches, klassisches Gericht aus der italienischen Küche. Große Salbeiblätter werden in Ei und Mehl gewendet und in Olivenöl knusprig ausgebacken. Warm serviert sind sie ein aromatischer Auftakt eines Menüs – pur, unkompliziert und überraschend gut.


Zutaten (4 Portionen)

  • große, frische Salbeiblätter
  • Eier
  • Mehl
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Salbeiblätter waschen und sehr gut abtropfen lassen.
  2. Die Eier in einer Schüssel verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Die Salbeiblätter einzeln durch das Ei ziehen, anschließend im Mehl wenden.
  4. In einer Pfanne ausreichend Olivenöl erhitzen.
  5. Die Salbeiblätter darin portionsweise goldgelb frittieren.
  6. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  7. Sofort servieren.

Servieren

Salvia fritta schmeckt am besten:

  • frisch und heiß
  • als Antipasto
  • pur oder mit einem Glas Weißwein

🪶 Persönliche Notiz

Kennengelernt im VHS-Kurs „Cucina Italiana“ im Jahr 2000 – so einfach und so lecker!

Pere al vino bianco

Birnen in Weißwein

Birnen, sanft in Weißwein mit Gewürzen gegart, sind ein klassischer italienischer Nachtisch. Die Fruchtigkeit der Birnen verbindet sich mit Zimt, Nelken und Zitrone, dazu kommt luftig geschlagene Sahne mit einem Hauch Williams. Ein einfacher, aber sehr feiner Abschluss eines Menüs.


Zutaten (4 Portionen)

  • 4 reife Birnen, geschält
  • 3 Nelken
  • 1 Stück Zimtstange
  • Zitronenzesten
  • 50 g Zucker
  • 375 ml trockener Weißwein

Für die Sahne

  • 150 ml Schlagsahne
  • 2 EL Zucker
  • 2 EL Williamsgeist

Zubereitung

  1. Die geschälten Birnen aufrecht in einen Topf stellen.
  2. Nelken, Zimtstange, Zitronenzesten und Zucker hinzufügen.
  3. Die Birnen mit dem Weißwein bedecken.
  4. Zugedeckt bei milder Hitze etwa 25 Minuten köcheln lassen.
    Nach etwa 10 Minuten die Birnen vorsichtig wenden.
  5. Die Birnen aus dem Sud nehmen und abkühlen lassen.
  6. Den Weißweinsud auf dem Herd auf etwa die Hälfte einkochen lassen.

Fertigstellen

  1. Die Birnen in Scheiben schneiden, dabei das Stielende möglichst intakt lassen.
  2. Die Birnen auf Tellern anrichten und mit der reduzierten Weinsauce übergießen.
  3. Die Sahne steif schlagen und mit Zucker und Williamsgeist aromatisieren.
  4. Die Sahne zu den Birnen servieren.

Servieren

Die Birnen schmecken besonders gut:

  • leicht gekühlt
  • als klassisches Dolce
  • nach einem kräftigen Menü

🪶 Persönliche Notiz

Diesen Nachtisch habe ich im Jahr 2000 im VHS-Kurs „Cucina Italiana“ kennengelernt – lecker!

Ragu di scorzonera

Schwarzwurzel-Ragout

Schwarzwurzeln gelten als feines Wintergemüse. In diesem Ragout werden sie sanft geschmort und mit Zitrone, Petersilie und Eigelb zu einer cremigen, milden Sauce verbunden. Ein ruhiges Gericht, das als Beilage oder als leichter Hauptgang überzeugt.


Zutaten (4 Portionen)

  • 750 g frische Schwarzwurzeln
  • 1 Zitrone
  • 1 Zwiebel
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 TL Mehl
  • 250 ml Brühe
  • 2 Eigelb
  • Salz

Zubereitung

  1. Die Schwarzwurzeln schälen und sofort in Wasser mit Zitronensaft legen, damit sie sich nicht verfärben.
  2. Die Zwiebel schälen und fein hacken.
  3. Die Petersilie waschen, die Hälfte fein hacken, den Rest beiseitelegen.
  4. In einem breiten Topf das Olivenöl erhitzen.
  5. Zwiebel und gehackte Petersilie darin kurz andünsten.
  6. Die Schwarzwurzeln in kleine Stücke schneiden, in den Topf geben und salzen.
  7. Etwa 5 Minuten unter Rühren mitbraten.
  8. Das Mehl darüberstäuben, gut vermengen und mit der Brühe ablöschen.
  9. Das Ragout bei milder Hitze 15–20 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Schwarzwurzeln weich sind.

Fertigstellen

  1. Die Eigelb mit etwas Zitronensaft, 2 EL heißer Brühe und Salz verquirlen.
  2. Die Mischung vorsichtig in das Ragout einrühren.
  3. Nicht mehr kochen lassen, damit die Sauce cremig bleibt.
  4. Mit der restlichen Petersilie bestreuen.

Servieren

Das Schwarzwurzel-Ragout passt gut:

  • als Gemüsegericht
  • als Beilage zu Fleisch oder Fisch
  • mit Brot oder Kartoffeln

🪶 Persönliche Notiz

Dieses Gericht habe ich im Jahr 2000 im VHS-Kurs „Cucina Italiana“ kennengelernt.

Involtini con Mortadella

Rouladen mit Mortadella

Diese Rinderrouladen verbinden klassische Schmor­technik mit italienischen Aromen. Mortadella, Kapern, Knoblauch und Gemüse geben der Füllung Würze, während Tomaten, Rotwein und Rinderfond eine kräftige, ausgewogene Sauce entstehen lassen. Ein herzhaftes Gericht, das Zeit braucht – und genau davon lebt.


Zutaten (4 Portionen)

  • 8 Rinderrouladen
  • 4 dünne Scheiben Mortadella
  • 3 Knoblauchzehen
  • 180 g Zwiebeln
  • 40 g Kapern
  • 130 g Möhren
  • 130 g Stangensellerie
  • 8 dünne Scheiben durchwachsener Speck
  • 2 EL scharfer Senf
  • 1 grüner Peperoncino
  • 300 g reife Tomaten
  • 4 EL Olivenöl
  • 250 ml Rotwein
  • 500 ml Rinderfond
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Vorbereitung

  1. Die Rinderrouladen nebeneinander auslegen und leicht flachklopfen.
  2. Die Mortadellascheiben halbieren.
  3. Knoblauch schälen und fein hacken.
  4. Zwiebeln schälen und in dicke Scheiben schneiden.
  5. Kapern grob hacken und mit etwas Knoblauch vermischen.
  6. Möhren und Sellerie putzen und in feine Stifte schneiden.
  7. Tomaten klein schneiden, Peperoncino fein hacken.

Rouladen füllen

  1. Die Rouladen salzen, pfeffern und dünn mit Senf bestreichen.
  2. Je eine Scheibe Mortadella und Speck auflegen.
  3. Kapernmischung sowie etwas Möhren und Sellerie darauf verteilen.
  4. Die Rouladen fest aufrollen und mit Küchengarn binden.

Schmoren

  1. Olivenöl in einem Bräter oder einer großen Pfanne erhitzen.
  2. Die Rouladen rundherum kräftig anbraten, dann herausnehmen.
  3. Die Hälfte der Zwiebeln, eine gehackte Knoblauchzehe sowie die restlichen Möhren und Sellerie im Bratfett anschwitzen.
  4. Tomaten und Peperoncino zugeben und kurz mitdünsten.
  5. Die Rouladen wieder in den Topf legen.
  6. Mit Rotwein ablöschen und etwas einkochen lassen.

Sauce

  1. Den Rinderfond in einem separaten Topf aufkochen und auf etwa die Hälfte reduzieren.
  2. Den Fond nach und nach zu den Rouladen gießen.
  3. Mit Salz und Pfeffer würzen, den Topf schließen und die Rouladen bei mittlerer Hitze etwa 1 Stunde sanft schmoren.

Fertigstellen

  1. Die Rouladen herausnehmen und vom Garn befreien.
  2. Die Sauce durch ein Sieb passieren und abschmecken.
  3. Die Rouladen wieder in die Sauce legen oder separat servieren.

Servieren

Die Rouladen passen gut zu:

  • Polenta
  • Kartoffelpüree
  • oder Gemüsebeilagen

🪶 Persönliche Notiz

Dieses Rezept habe ich im Jahr 2000 im VHS-Kurs „Cucina Italiana“ kennengelernt – schmeckt super!