Schwarze Pasta, gefärbt mit Tintenfischtinte, ist optisch eindrucksvoll und geschmacklich intensiv. In diesem Gericht trifft sie auf Garnelen, Knoblauch, Petersilie und eine cremige Sauce aus Weißwein und Mascarpone. Ein spannender erster Gang, der besonders durch Farbe und Aroma wirkt.
Zutaten (4 Portionen)
200 g Garnelen
schwarze Bandnudeln (selbst gemacht und mit Tintenfischtinte gefärbt)
1 Knoblauchzehe
Petersilie
3 EL Weißweinessig
½ Glas Weißwein
100 g Mascarpone
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Oregano
Zubereitung
Die Garnelen schälen, entdarmen und waschen.
Knoblauch und Petersilie fein hacken.
In einer Pfanne Olivenöl erhitzen, Knoblauch und Petersilie darin sanft anbraten.
Die Garnelen hinzufügen und bei mittlerer Hitze garen.
Den Weißweinessig angießen und vollständig verdampfen lassen.
Oregano darüberstreuen und den Weißwein hinzufügen.
Den Wein auf etwa die Hälfte einkochen lassen.
Mascarpone unterrühren und die Pfanne vom Herd ziehen.
Die frisch gekochten schwarzen Bandnudeln unterheben, gut vermischen und sofort servieren.
Servieren
Die Pasta sofort servieren, am besten:
als Primo in einem italienischen Menü
mit etwas zusätzlicher Petersilie
pur, ohne weitere Beilagen
🪶 Persönliche Notiz
Dieses Rezept habe ich im Jahr 2000 im VHS-Kurs „Cucina Italiana“ kennengelernt. Die schwarze Pasta ist optisch sehr spannend, geschmacklich für mich jedoch recht intensiv und etwas fischig.
Diese Suppe verbindet Zucchini und Kürbis zu einer milden, cremigen Gemüsesuppe. Parmesan und Sahne geben Tiefe, während Zucchiniblüte und Petersilie am Ende für Frische sorgen. Eine feine Vorspeise, die besonders gut in herbstliche Menüs passt.
Zutaten (4 Portionen)
1 Zucchini
ca. 250 g Kürbis
1 Liter Bouillon (Gemüsebrühe)
100 ml Sahne
50 g Parmesan, gerieben
1 Zucchiniblüte
Petersilie
Salz, Pfeffer
Zubereitung
Zucchini und Kürbis schälen und in gleichmäßige Würfel schneiden.
Das Gemüse in der Bouillon weich kochen.
Die Suppe fein pürieren.
Sahne und geriebenen Parmesan unterrühren.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Zucchiniblüte und die Petersilie fein schneiden.
Die Suppe in Tellern anrichten und mit Zucchiniblüte und Petersilie bestreuen.
Servieren
Die Suppe heiß servieren, am besten:
als Primo eines italienischen Menüs
mit etwas Brot oder Ciabatta
schlicht und ohne weitere Einlagen
🪶 Persönliche Notiz
Dieses Rezept habe ich im Jahr 2000 im VHS-Kurs „Cucina Italiana“ kennengelernt.
Fleischgerichte nehmen in der italienischen Küche eine besondere Rolle ein. Sie stehen selten im Mittelpunkt des Alltags, sondern werden bewusst eingesetzt – als Hauptgang eines Menüs, zu besonderen Anlässen oder wenn Zeit und Aufmerksamkeit vorhanden sind.
Im Vordergrund stehen dabei Qualität, schonende Zubereitung und einfache Begleiter. Fleisch wird gebraten, geschmort oder sanft gegart und oft nur mit wenigen Zutaten ergänzt: Kräuter, etwas Wein, Butter oder Olivenöl. Die Gerichte sind nicht schwer, sondern ausgewogen und gut eingebunden in ein Menü.
Auf dieser Seite finden sich Fleischgerichte, die ich gerne koche: klassische Secondi, ruhig und klar, ohne Überladung. Rezepte, die Raum lassen für Beilagen, Gespräche und ein gemeinsames Essen – und die zeigen, dass Fleisch in der italienischen Küche weniger Menge als Haltung ist.
Perlhuhn ist zart, aromatisch und etwas Besonderes. In dieser Zubereitung wird es zunächst sanft geschmort und anschließend mit einer feinen Zitronen-Sahne-Ei-Mischung im Ofen vollendet. Ein elegantes Gericht, das sich gut vorbereiten lässt und hervorragend als Hauptgang eines Menüs eignet.
Zutaten (4 Portionen)
1 Perlhuhn
50 g roher Schinken
1 Knoblauchzehe
2 Lorbeerblätter
½ Glas Weißwein
100 ml Sahne
2 Eier
Saft von 1 Zitrone
Olivenöl
Butter
Salz, Pfeffer
Zubereitung
Den rohen Schinken und den Knoblauch sehr fein hacken.
Beides in einer Kasserolle mit etwas Olivenöl sanft anbraten.
Das Perlhuhn auf der Brustseite aufschneiden, mit Pfeffer würzen und zusammen mit den Lorbeerblättern in die Kasserolle legen.
Das Huhn von allen Seiten gut anbraten.
Den Weißwein angießen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Kasserolle mit einem Deckel verschließen.
Das Perlhuhn bei niedriger Hitze etwa 1 Stunde sanft garen lassen.
Anschließend das Huhn aus der Kasserolle nehmen, zerlegen und in eine mit Butter gefettete Auflaufform legen. Warm halten.
Fertigstellen im Ofen
Die Eigelbe mit der Sahne und dem Zitronensaft gut verquirlen.
Die Mischung gleichmäßig über das Perlhuhn geben.
Im vorgeheizten Ofen bei 150 °C etwa 10 Minuten ziehen lassen, bis die Sauce leicht bindet. Nicht kochen lassen, damit die Eier nicht stocken.
Servieren
Das Perlhuhn sofort servieren, z. B.:
mit Gemüse
mit einem leichten Salat
oder als klassischer Hauptgang in einem Menü
🪶 Persönliche Notiz
Dieses Rezept habe ich zum ersten Mal im Jahr 2000 im VHS-Kurs „Cucina Italiana“ probiert.
„Paglia e fieno“ bezeichnet Bandnudeln aus hellem und grünem Teig – Stroh und Heu. Die Kombination aus Eierpasta und Spinatteig ist nicht nur optisch schön, sondern auch geschmacklich ausgewogen. Serviert mit Butter, Salbei und Parmesan steht dieses Gericht ganz in der Tradition der einfachen, ehrlichen italienischen Küche.
Zutaten (4 Portionen)
Für den hellen Nudelteig
200 g Mehl
3 Eier
Für den grünen Nudelteig
100 g Mehl
150 g frischer Spinat
1 Ei
Außerdem
Butter
frische Salbeiblätter
Parmesan
Olivenöl
Salz
Zubereitung
Nudelteige
Für den hellen Teig Mehl und Eier zu einem glatten, elastischen Teig verkneten.
Für den grünen Teig den Spinat waschen, kurz in kochendem Wasser zusammenfallen lassen, abgießen und sehr gut ausdrücken.
Den Spinat fein hacken oder pürieren und mit Mehl und Ei zu einem glatten Teig verkneten.
Beide Teige zu Kugeln formen, mit etwas Öl bestreichen und abgedeckt etwa 30 Minuten ruhen lassen.
Nudeln herstellen
Die Teige portionsweise mit der Nudelmaschine dünn ausrollen.
Zu Bandnudeln schneiden (Tagliatelle).
In reichlich gesalzenem Wasser kochen, bis die Nudeln gar sind.
Salbeibutter
Währenddessen Butter in einer großen Pfanne zerlassen.
Die Salbeiblätter darin sanft erwärmen, nicht bräunen.
Fertigstellen
Die Nudeln abgießen und direkt in die Salbeibutter geben.
Alles gut vermengen, sodass die Nudeln von der Butter überzogen sind.
Auf Tellern anrichten, mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen und sofort servieren.
🪶 Persönliche Notiz
Dieses Rezept habe ich zum ersten Mal im Jahr 2000 im VHS-Kurs „Cucina Italiana“ gekocht.