Wenn ich in alten Kisten wühle, ahne ich selten, dass sie mir den Atem rauben werden.
Doch an einem Abend im Oktober geschah genau das.
Zwischen vergilbten Fotos und vergessenen Briefen tauchte sie wieder auf – meine Urgroßtante Adele Jäger, die alle nur „Tante Dele“ nannten.
Eine Frau, die mich als Baby noch gekannt hat, die mich zärtlich „mein kleiner Sonnenschein“ nannte – und deren Lebensspuren mich nun plötzlich mitten ins Herz trafen.
Familiengeschichten
🍂 Ein Tag in Weilburg – Eindrücke vom hessenArchäologietag 2025
Anreise & Atmosphäre
Mein heutiger Tag stand ganz im Zeichen der Archäologie in Hessen. Ich bin nach Weilburg gefahren, einer wunderschön gelegenen Stadt über der Lahn im Landkreis Limburg-Weilburg, um am hessenArchäologietag teilzunehmen.
Die Veranstaltung fand in der Stadthalle Weilburg statt, die sich in der historischen Altstadt oberhalb des Lahntals befindet. Von dort aus konnte man das barocke Schloss mit seiner prachtvollen Gartenanlage zwar nicht direkt sehen – aber es war nur ein kurzer Spaziergang entfernt, und mittags wurden sogar kleine Stadtführungen angeboten.
Der Besucherandrang war groß: Fast alle Stühle waren besetzt, was zeigt, wie groß das Interesse an der Archäologie in Hessen ist. Der diesjährige Schwerpunkt lag auf dem Landkreis Limburg-Weilburg – für mich besonders spannend, weil mein eigener Wirkungskreis im benachbarten Landkreis Marburg-Biedenkopf liegt.
„🍂 Ein Tag in Weilburg – Eindrücke vom hessenArchäologietag 2025“ weiterlesen🏺 Ursprüngliche Keramik – Meilerbrand auf der Zeiteninsel
Am vergangenen Wochenende fand auf der Zeiteninsel der Abschluss unseres VHS-Kurses „Ursprüngliche Keramik“ der Volkshochschule Marburg-Biedenkopf statt. Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen haben wir die in den Wochen zuvor gefertigten Gefäße in einem sogenannten Meilerbrand gebrannt – einer alten, spannenden und etwas unberechenbaren Methode, die immer wieder neue Überraschungen bereithält.
„🏺 Ursprüngliche Keramik – Meilerbrand auf der Zeiteninsel“ weiterlesen🇺🇸 Die beiden Amerika-Reisen der Familie Schuler
Karl Friedrich und August Gottlieb – Vater und Sohn zwischen Enger und Quincy
Zwei Generationen, zwei Ozeanüberquerungen, ein gemeinsamer Traum:
die Suche nach einem besseren Leben – und die Rückkehr in die Erinnerung.
🧵 Enger im 19. Jahrhundert – Weber im Wandel
Als Karl Friedrich Schuler, geboren 1854 in Enger (Westfalen), das Handwerk des Leinwebers erlernte, steckte sein Beruf bereits in der Krise.
Im Laufe der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts brach in ganz Westfalen die traditionelle Hausweberei zusammen.
Mechanische Webstühle und Fabrikarbeit verdrängten das alte Handwerk.
Viele Familien verloren ihr Einkommen, Armut und Auswanderung prägten die Zeit.
📜 Wie alles begann – Meine Spurensuche in der Familie

Seit meiner Jugend faszinieren mich Geschichten über meine Vorfahren. Alte Fotos, Erzählungen am Küchentisch, handgeschriebene Briefe – all das weckte früh mein Interesse an der Familiengeschichte. Besonders die mütterliche Linie führte mich schon bald auf eine spannende Spur: Sie stammt aus dem Raum Regensburg, trägt ein Familienwappen und lässt sich – mit etwas genealogischem Glück – bis in die Zeit Karls des Großen zurückverfolgen.
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