Hier zeige ich meine fertigen Borten – moderne, freie Arbeiten ebenso wie rekonstruktive Bänder, die aus historischen Vorbildern entstanden sind. Jede Borte erzählt ihre eigene Geschichte: Material, Farben, Technik, Herausforderungen und kleine Freuden. Eine Sammlung, die wächst – ganz in meinem eigenen Tempo.
Rekonstruktionen & und Fundnahe Projekte

HallTex 123a
Eine Brettchenborte, die ich vor 2020 gewebt habe. Die Wolle ist pflanzengefärbt und stammt von Marled Mader. Der Schussfaden besteht aus dem Schweifhaar meines Pferdes. Man sieht gut am Dreieck, dass ich die Borte an einigen Stellen etwas zu langgezogen gewebt habe.
Dieses Muster mit den Dreiecken kommt öfter in der Eisenzeit vor und ich mag es sehr
Hintergrundinfos zum archäologischen Fund gibt es hier: Brettchenborten aus Hallstatt

Sint Truiden (Tx 107a)
Diese Borte aus Köper mit Broschierung stammt aus der Abtei von Sint Truiden in Belgien. Sie gehörte zu einer Reliquiensammlung. Ich habe die Borte vor ein paar Jahren gewebt, weil ich unbedingt die Technik des Broschierens ausprobieren wollte. Im Original bestand sie aus Seide mit Goldfäden broschiert. 2,3 cm breit und 14 cm lang.
Hintergrundinfos zum archäologischen Fund gibt es hier: Borten im mittelalterlichen Kirchenkontext
Historisch inspirierte Borten

Alvastra
Diese Borte wurde von mir 2019 in einem Kurs bei Sylvia Crumbach begonnen. Im Original ist die Borte mit Goldlahn broschiert und wurde für den Kurs umgeschrieben.
Ich habe das Band mit 17 Musterkarten und 4 Randkarten in einfacher Köpertechnik gewebt.
Hintergrundinfos zum archäologischen Fund gibt es hier: Mittelalterliche Borten
Übungsstücke und Proben
- Abschlussborte als Präsentationsstück