Körbe, Weide & Winterlicht – mein VHS-Kursabend

Heute nehme ich euch mit zu meinem VHS-Korbflechtkurs. Ein Abend voller Handwerk, natürlicher Materialien und überraschend viel Ruhe. Und natürlich mit vielen Ideen, die ich mit nach Hause genommen habe.

Mit acht motivierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern (ja es waren nicht nur Damen in unserer Runde), trafen wir uns an einem Freitagabend im Dezember in der Mittelpunkt-Schule in Hartenrod zu einem gemeinsamen kreativen Abend.

Die Teilnehmenden hatte zum Teil eigene Weidenruten geerntet und merkten relativ schnell, welche Ruten sich gut eigneten und welche weniger. Ich hatte auch ein Bündel mit frischen und eingeweichten Weiden mit, so dass wir nach einer kurzen Begrüßungsrunde gleich starten konnten.

Für die Herstellung von Schwingenkörben (Schwingenkörbe sind runde oder ovale Körbe, die aus zwei ineinander liegenden Ringen aufgebaut werden – eine klassische Technik, die stabil und wunderschön ist) müssen zunächst zwei Ringe geformt werden, die ineinander passen – das war schon die erste Herausforderung. Nachdem alle damit fertig waren und festgelegt hatten, welcher Ring zum Henkel wird und welcher zum Rand und wie tief oder flach ihr Korb werden sollte, ging es an des Verbinden der Ringe durch eine spezielle Technik. Diese musste ich immer wieder für jeden einzelnen an einem Demonstrationsstück vormachen und dann ging es los.

Im nächsten Schritt begann die eigentliche Flechtarbeit und in diesem Stadium wurden die Teilnehmenden ruhiger und entspannten sich. Zu diesem Zeitpunkt, konnte auch ich mit einem kleinen Korb beginnen.

Nach den ersten konzentrierten Schritten fiel spürbar die Anspannung ab – die Hände fanden ihren Rhythmus, die Stimmen wurden leiser, und die Weidenruten begannen ihre eigene Geschichte zu formen.

Zwischendurch wurden Fragen beantwortet, Hilfestellung geleistet und im Laufe des Abends entwickeln sich immer mehr – schöne individuelle Körbe. Es erfüllt mich jedes Mal, wenn Menschen entdecken, wie viel Kraft und Freude im Arbeiten mit Naturmaterialien steckt.

Alle Kursteilnehmenden haben einen Korb fertiggestellt und viele wollen nun weiter machen – ich bin gespannt und freue mich, wenn ich Interesse am Korbflechten wecken konnte – denn das Material ist in der Natur vorhanden.

Der nächste Kurs findet vor Ostern statt – ich werde rechtzeitig auf der Webseite darauf hinweisen.

Keramik der Steinzeit – VHS-Kurs

Im Mai 2025 fand bei der VHS Marburg-Biedenkopf in Bad Endbach ein kreativer Kurs statt, bei dem interessierte Teilnehmende in die Kunst der Keramikherstellung der Steinzeit eintauchten. In zwei Tagen hatten die Kursteilnehmenden die Möglichkeit, ihre eigenen Gefäße zu gestalten – und ich hatte die Freude, mein Wissen, das ich über die Jahre auf der Zeiteninsel erworben habe, über die faszinierende Geschichte der Keramik der Bandkeramik und der Rössener Zeit weiterzugeben.

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🌾 Archäotechnik unterwegs – Sommer in Albersdorf

Es gibt Orte, an die man immer wieder zurückkehrt. Für mich ist das Albersdorf in Schleswig-Holstein, genauer gesagt der Steinzeitpark Dithmarschen.
Dorthin zieht es mich immer wieder – nicht nur, weil ich das Meer liebe, sondern weil dort viele Freunde arbeiten, die wie ich in der Archäotechnik zu Hause sind.

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Keltisches Innenhoffest im Vonderau-Museum Fulda

Im Juli 2022 habe ich mit einem Stand zum Thema Brettchenweben das keltische Innenhoffest des Vonderau-Museums in Fulda verstärkt.

Mit befreundeten Kolleginen und Kollegen, zum Teil von der Zeiteninsel, präsentierten wir unterschiedliche Gewerke der Eisenzeit – vom Schmieden bis zum Färben im Rahmen des Keltenjahres in Hessen.

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Brettchenweben mit Sylvia Crumbach – Workshop 2019

Ein Wochenende voller Muster, Geschichte und neuer Herausforderungen

Auch im Jahr 2019 fand wieder ein Workshop zum historischen Brettchenweben mit Sylvia Crumbach statt, die uns bereits zuvor in die faszinierende Welt der textilen Archäotechnik eingeführt hatte. Insgesamt sechs Teilnehmerinnen stellten sich der Herausforderung, in nur zwei Tagen sowohl die Grundlagen als auch weiterführende Techniken zu erlernen. Wie immer brachte Sylvia nicht nur enormes Fachwissen, sondern auch eine große Ruhe und Begeisterung mit.

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